Webinar Klimaklagen auf europäischer Ebene: Chancen und Hürden

Mittlerweile hat die EU an vielen Stellen die Verantwortung für den Klimaschutz übernommen, und auch die Europäische Charta der Menschenrechte bietet Schutz. Da liegt es nah, fehlende Ambitionen und Umsetzung auch auf diesen Ebenen einzuklagen.

Wir wollen in diesem Online-Seminar über die verschiedenen Klagen vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) sprechen: Warum wurde der People‘s Climate Case abgelehnt? Welche Chancen haben Jugendliche aus Portugal, die im Fall Youth for Climate Justice gegen 33 Staaten klagen, und wie geht es bei den KlimaSeniorinnen aus der Schweiz weiter?

Eine große Hürde ist der Zugang zu den Gerichten: Wer darf überhaupt unter welchen Umständen klagen? Hier spielt die internationale Aarhus-Konvention eine Rolle – und die Gesetzgebung im Europäischen Parlament.

Und wenn der Zugang gewährt wird: Gibt es ein Recht auf Klimaschutz oder welche Argumentation bieten Grund- und Menschenrechte in den Verfahren?

Datum: Dienstag, 5. Oktober 2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr

Referent*innen

  • Prof. Dr. Gerd Winter, Mitinitiator des People‘s Climate Case und Prozessvertreter für Youth for Climate Justice
  • Michael Bloss, MdEP (angefragt)

Moderation: Henrike Lindemann, Green Legal Impact

Anmeldung bitte über die Website der Heinrich-Böll-Stiftung

Zur Vorbereitenden Lektüre empfehlen wir: Klima und Umweltklagen – strategische Klagen im Allgemeininteresse


Dies ist eine von drei Veranstaltungen im Rahmen der Reihe “Mit Recht das Klima retten?” Weitere Webinare unserer Kooperationspartner sind:

Klimawandel als Generationenfrage am 30.9.2021, 16h und

Klimaklagen vor internationalen Gerichten am 7.10., 16h.

Hinweis
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